Dienstag, November 28, 2006

Hilfeschreie aus dem Call Center

Statt den hilfesuchenden Kunden die richtigen Fragen zu stellen, stehen die Leute im Call Center auf der Leitung. Das beklagen fast drei Viertel der Herstellerfirmen in einer Studie des Marktforschers Aberdeen. Die Analysten raten, in Knowledge-Management-Lösungen und Workflow-Software zu investieren.

Verdi will Mindestlohn für Call-Center-Mitarbeiter

Das berichtet das Fachmagazin Teletalk in seiner Dezember-Ausgabe Der Preiskampf in der Branche werde derzeit auf dem Rücken der Agents ausgetragen, sagte demnach Verdi-Vorstand Dorothea Müller. Das könne Verdi nicht länger hinnehmen. Falls der Mindestlohn sich nicht durchsetzen lasse, solle wenigstens ein Branchentarifvertrag abgeschlossen werden. Unterstützung erhält Verdi dem Fachmagazin zufolge vom SPD-Bundestagsabgeordneten Niels Annen, der auch Mitglied im Parteivorstand ist. Er sagte, dass in allen Branchen, in denen tarifvertragliche Einigungen fehlen, der Mindestlohn greifen sollte, also auch für die Call Center.

Freitag, November 24, 2006

Karriereportal für Call Center

neuenachricht.de: Vorteil im „War of Talents“: Karriereportal für Call Center, Direktmarketing und Versandhandel

Köln - Den richtigen Mitarbeiter zur richtigen Zeit am richtigen Ort – eine Analogie aus dem logistischen Umfeld bringt die Problematik in der Call Center und Direktmarketingbranche auf den Punkt: Den viel zitierten Boom, den die Branche derzeit erfährt, birgt ein Kernproblem: Es gibt nicht genügend qualifizierte Fach- und Führungskräfte, die als Team-, Abteilungs- oder Call Center-Leiter operative und strategische Verantwortung in den Unternehmen wahrnehmen. Bewerber gibt es eine Menge – nur mit der fachlichen und sozialen Kompetenz hapert es häufig.

Mittwoch, November 22, 2006

Dialekt im Call Center?

tirol.com: Bozen: Dialekt im Call Center? Italienische Parteien rebellieren

Die Staatsadvokatur hat beim Verfassungsgericht Rekurs gegen die Ausschreibung eines Telefonauskunftsdienstes eingelegt.

Die Südtiroler Landesregierung hat offenbar übertrieben. In der Ausschreibung für die Mitarbeiter des Call Centers "Aktion Saubere Luft" wurde neben Deutsch und Italienisch auch die Beherrschung des Südtiroler Dialekts vorgeschrieben. Dies ist vor allem den italienischen Parteien sauer aufgestoßen.

Montag, November 20, 2006

Arbeit im Callcenter gefährdet das Gehör

zdnet.de: Großteil der Arbeitgeber verzichtet auf Schutzmaßnahmen

Zwei Drittel der britischen Callcenter schützen ihre Mitarbeiter nicht vor durch Lärm entstehende Gehörschäden. Auf der von 27. bis 28. November stattfindenden Annual Acoustic Safety Conference (SECC) wird eine Reihe von Experten Studien präsentieren, die zu dem Schluss kommen, dass ein Großteil der 900.000 Mitarbeiter von Callcentern gefährdet ist.
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Der Großteil der Callcenter-Betreiber verzichtet auf Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter. Callcenter können zum Beispiel Kopfhörer einsetzen, die die möglichen Ursachen eines akustischen Schocks filtern.